Mittwoch, 21. Februar 2018

Die Sache mit den Kindern


Oft bringe ich es einfach nicht übers Herz. Ihnen zu sagen, dass es eigentlich eh ziemlich wurscht ist. Ihnen, den vielen Mamis, die mich (Hey, du bist da ja Expertin!) in regelmäßigen Abständen fragen: Wie bring ich denn mein Kind, das sich am liebsten nur von (eh klar) Nudeln, Palatschinken und Pizza ernähren würde, dazu, gesund zu essen?

Gebetsmühlenartig fange ich dann an, ihnen die Gebote einer gesunden Kinderernährung zu rezitieren, ich erkläre die Sache mit den vermeintlich guten und bösen Lebensmitteln und warum eine solche Einteilung keinen Sinn macht und ich betone, dass es nicht wichtig ist, was das Kind an einem Tag isst, sondern wie beispielsweise die gesamte Woche aussieht. Ich verschweige dabei geflissentlich, was meine Kinder alles (nicht) essen und erzähle auch nichts vom Vorschlag meines Mannes, ich solle doch ein Buch verfassen mit dem Titel Wie ich meinen Kindern das Essen verlernte. Schließlich will hier ja keiner sein Gesicht verlieren. Aber eigentlich, denke ich mir dann zum Schluss meines Vortrags, eigentlich ist das alles auf lange Sicht gesehen gar nicht so dramatisch, wie man annehmen könnteKein Brei wird so heiß gegessen, wie er gekocht wird! Ich denke mir das, weil hören will es keiner. Es muss sie doch wohl geben, die eine gesunde Kinderernährung, oder etwa nicht?

Nein, es gibt sie nicht. So wie jedes Kind einzigartig ist, so soll es auch seine Ernährung sein. Was dem einen schmeckt, bringt das andere zum Würgen. Beispiele aus meinem Essalltag gibt es genug: Das Käferlein liebt Karotten, das Minimädel duldet sie, allerdings nur rohe, der kleine Mann nur gekochte. Ein Stück Apfel? Ja! Nein! Würziger Käse? Och … Himmlisch! Dazu kommt, dass Vorlieben und Begierden keine Konstanten sind – nein, sie ändern sich von Tag zu Tag. Jedes Mittagessen ein Lotteriespiel. Außer es gibt, genau: Nudeln! Palatschinken!! Pizza!!!

Was meine Art der Familienernährung anbelangt: Ich habe ob vieler, vieler beleidigender Kommentare (grausamwäh, widerlich) nicht aufgegeben, keineswegs. Ich bin nur ein großes Stück gelassener und gescheiter geworden. Durch meine Kinder habe ich gelernt, effizienter zu kochen. Ich habe mir Gerichte überlegt, die sich ohne großen Aufwand an die verschiedenen Vorlieben anpassen lassen. Und nach wie vor gibt es Essen, von dem ich im Vorhinein weiß, dass ich es ausschließlich selber essen werde – weil ich mich einfach weigere, meinen Geschmack an den von 1- bis 7-Jährigen anzupassen und immer nur dasselbe zuzubereiten. Ich will Spaß beim Kochen – und nicht kulinarisch verkümmern.

Kochen mit Kindern und für Kinder kann eine große Herausforderung sein. Was mir dazu so einfällt, habe ich hier in loser Aufzählung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit notiert – möge es dem einen oder anderen Elternteil eine kleine Hilfestellung sein.


Kochen auf Vorrat
Doppelte Portionen zu kochen und eine davon einzufrieren, ist ein toller Weg, um Zeit zu sparen, wenn es einmal schnell gehen soll. Bis auf das Schnippeln von Obst und Gemüse bleiben ja bei vielen Gerichten die Zubereitungszeiten so gut wie gleich – und mit Babys und Kleinkindern gibt es immer wieder mal Tage, an denen nichts schöner ist, als ein fertiges Essen aus dem Tiefkühler zaubern zu können.

Inventurkochen
Einkaufen mit Kleinkindern? Nur, wenn es nicht anders geht. Es dauert einfach dreimal so lang und mündet nicht selten in kleinen Tragödien. Da wird das Mittagessen zur optimalen Gelegenheit, einfach mal zu schauen, was da ist – und dann zu überlegen, was daraus gekocht werden könnte. Meine ältere Schwester ist Meisterin in dieser Disziplin und dafür bewundere ich sie sehr. Als ich einmal bei ihr zu Besuch war, nahm sie abends die Reste vom Vortag – gemüsegefüllte und gebackene Zucchini - aus dem Kühlschrank, warf sie mit ein paar gewürfelten Tomaten in einen Topf, kochte alles auf, pürierte grob – fertig war ein köstliches Gemüsesugo für unsere Pasta.

Aus 1 mach 2
Es gibt Gerichte, die, leicht abgewandelt, für alle passen. Koche ich beispielsweise Gemüsebrei für das Käferlein, mache ich gleich etwas mehr, strecke den Rest mit Wasser und etwas Obers, würzen, fertig ist die Gemüsesuppe für die anderen zwei.
Und was meine eigenen Bedürfnisse betrifft, da habe ich mir von Sarah Britton den perfekten Next-level-Trick abgeschaut: Einfach das ansonsten eher bescheidene Gericht mit einem (oder allen) der folgenden Zutaten krönen: Zitronenschale, frische Kräuter, trocken geröstete Nüsse oder Samen. Voilà, schon essen wir eine Stufe anspruchsvoller.

Bissen fürs Gewissen
Ja, es tut einfach gut, zu wissen, dass das Kind etwas Gescheites im Bauch hat. So sage ich nie nein, wenn mich eines von ihnen fragt, ob wir schnell einen Smoothie machen können, auch wenn ich gerade anderes zu tun hätte. Sehr oft gibt es bei uns auch Gemüsecremesuppen – so kann ich außerdem nicht mehr ganz frisches Gemüse verwerten und die Kinder lieben sie in so gut wie jeder Variante.

Wissen macht esskompetent
Es dauert so viel länger und macht so viel mehr Arbeit. Aber es zahlt sich aus! Sobald meine Zwerge stabil sitzen können, haben sie ihren fixen Platz bei mir am Küchenkastl. Und auch später noch dürfen sie ganz selbstverständlich beim Kochen helfen, wenn sie Lust dazu haben. Wir reden darüber, woher unsere Nahrung kommt, besuchen die Hühner am Hof meines Bruders, besprechen auch mal problematische Themen wie Palmöl, züchten gemeinsam Sprossen am Fensterbrett oder legen einen Naschgarten am Balkon an.

Keep Calm and Carry On
Gelassenheit ist das oberste Gebot in Sachen Kinderernährung. Es ist noch kein Kind vor dem vollen Teller verhungert – und immer alles nur eine Phase. Ich selbst bin das beste Beispiel: Legendär das Foto von mir, auf dem ich als Kleinkind am Küchentisch sitze und an einer Stange Extrawurst knabbere, die fast so groß ist wie ich. Was hab ich Gemüse gehasst! Und heute liebe ich es heiß und innig.

Weniger ist ganz oft mehr
Suppe, Hauptgang, Nachtisch – so sah das Mittagessen in meiner Kindheit aus, an jedem einzelnen Tag. Eine Zeit lang habe ich gedacht, diesem Vorbild nacheifern zu müssen – und blieb im Endeffekt auf ganz viel Essen (und Arbeit!) sitzen. Mittlerweile haben wir uns wochentags bei einem Gericht pro Mahlzeit eingependelt – und alle sind zufrieden.

Wasser ist das beste Getränk
Ich kenne viele Eltern, die schon früh beginnen, ihren Babys verdünnte Säfte zu geben, weil sie Angst haben, es könnte zu wenig trinken. Oder weil sie denken, Wasser allein schmecke fad. Den Satz Gib doch deinem Kind wenigstens etwas Tee ins Fläschchen, Wasser schmeckt doch nach gar nix! habe ich nicht nur einmal gehört. Ich frage mich: Was ist denn so schlimm daran, dass Wasser nach nichts schmeckt? Wasser ist zum Durstlöschen da und in dieser Funktion schmeckt es herrlich! Ich halte es für unklug und unnötig, Kinder allzu früh an Saft & Co. zu gewöhnen.

Wochenplan mit Kinderwunsch
Ich liebe es, mir am Wochenende einen Plan für die kommende Woche zu überlegen, zu schauen, was verkocht gehört und Rezepte zu recherchieren. Meine Kinder lieben es auch, weil sie mitplanen dürfen. Jedes Kind hat einmal pro Woche ein Wunschgericht frei. Ich habe das Gefühl, wenn sie mitentscheiden dürfen, fällt es ihnen leichter, auch weniger geliebte Speisen zu akzeptieren. Ein Wochenplan spart außerdem eine Menge Zeit und Geld, denn meist reicht dann ein größerer Einkauf, bei dem außerdem nur eingekauft wird, was auf der Liste steht. Und auch die vormittägliche Grübelei, was es zu Mittag geben wird, entfällt.

Meal Prep
Meal Prep scheint momentan einer der Kochbuch- und Küchentrends zu sein. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es dabei nicht darum, komplette Gerichte auf Vorrat zu kochen, sondern die einzelnen Komponenten von Speisen derart vorzubereiten, dass das Kochen selbst während der Woche dann ein Kinderspiel ist. Also Getreide vorkochen, Gemüse und Salat schnippeln und einkühlen, Suppen einkochen, Saucen, Dressings und Pestos auf Lager legen, Brot backen und in Scheiben einfrieren, ebenso wie Kuchen & Muffins. Klingt gar nicht mal so übel, verlangt aber nach Methode. Inspiration zum Beispiel hier.

Selberkocher
Gerichte, die sich nach ein wenig Vorbereitung selber kochen, sind an stressigen Vormittagen gern gesehene Gäste in meiner Küche: Grießschmarren, Ofenrisotto, Eintöpfe, Erdäpfelgulasch – jederzeit gern. Lediglich mit One pot-Pasta konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden (das wird auch nix mehr).

Vorbild sein
Kinder sind subtile, schlaue und genaue Beobachter. Und sie lernen durch Nachahmung. Diese Tatsachen kann sich der vorausschauende Erwachsene zunutze machen – und vorleben, was er sich für seine Kinder wünscht: Mit Genuss und ohne Eile essen, voller Wertschätzung in das Gekochte hineinschmecken, Störenfriede wie Handy oder TV vom Esstisch verbannen. Irgendwann wird dieses Verhalten Früchte tragen! Irgendwann…

Hunger ist der beste Koch
Es ist nicht so, dass ich meine Kinder absichtlich hungern lasse, natürlich nicht. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht schadet – ja sogar gut tut! – hin und wieder zu spüren, was das eigentlich ist, das sprichwörtliche Loch im Bauch. Wie es sich anfühlt – und was es auslöst. Meine Kinder jedenfalls sind um Welten weniger heikel, wenn sie hungrig sind.

Geliebtes Biokistl
Ein Obst- und Gemüseabo, das wöchentlich vor die Haustür geliefert wird, zwingt mich dazu, abwechslungsreich zu kochen. Was für eine tolle Erfindung! Mein Biokistl macht mich kreativer und meine Küche bunter. Gesünder vermutlich auch.

Erst kosten, dann entscheiden
Unter allen Umständen aufessen zu müssen – das war einmal, Gottseidank. Die Erinnerung an meine Schwester, wie sie mutterseelenallein im Speisesaal des katholischen Kindergartens vor ihren Tiroler Knödeln sitzt, während wir anderen schon zur Mittagsruhe gehen, hat sich tief eingebrannt in meine Kinderseele – und in ihre sicher auch.
Ich zwinge meine Kinder nicht zu ihrem kulinarischen Glück, aber eines müssen sie doch: kosten. Dann erst steht es ihnen frei, das Gericht als unzumutbar einzustufen, vorher nicht. Und: Vom Minimädel erwarte ich mittlerweile, dass es sich mit abschätzigen Kommentaren zurückhält. Denn sobald sie umfällt, tut das auch der kleine Mann – auch wenn er vorher mit seinem Essen zufrieden war.

Gemeinsam zu Tisch
Wir genießen es, gemeinsam am Tisch zu sitzen, gerade weil es nicht (mehr) alltäglich ist. Ein kurzer Spruch zu Beginn der Mahlzeit stärkt uns als Familie:

Wir reichen uns die Hände,
kommt, macht alle mit!
Und wünschen uns zum Essen
recht guten Appetit.
Mahlzeit!

Oder:

Der Apfel und das Butterbrot
machen unsere Wangen rot.
Mahlzeit!

Perfektion? Geh bitte …
Kochen und Essen – das soll Spaß machen! Wenn es das nicht mehr tut, so ist es an der Zeit, etwas zu ändern. Eine der wichtigsten Mutterpflichten ist es nämlich, auch mit den eigenen Ressourcen nachhaltig umzugehen – daher versuche ich, einen goldenen Mittelweg zu gehen: Zwischen Fraß und Fanatismus. Will heißen: Es muss nicht alles selbst gemacht sein und nicht immer muss das Auge mitessen können. Punkt.

Gemüse verstecken ist nicht kindgerecht, sondern kindisch
Keine Ahnung, welcher Teufel mich da geritten hat: Vor Jahren habe ich mir ein Familien-Kochbuch zugelegt, in dem es vor allem darum ging, Obst und Gemüse derart im Essen zu verstecken, dass die Kleinen es nicht merken. Ach herrje, was für ein (sorry) Kack. Wer seinem Nachwuchs vorsätzlich Grünzeug unterjubelt, der darf sich nicht wundern, dass sich das irgendwann mal rächt. Wollen wir unsere Kinder zu kompetenten Essern erziehen? Dann müssen wir die pflanzliche Vielfalt feiern! Ganz ohne Heimlichtuerei.

Kind, iss was … dir schmeckt!
In seinem neuen Buch rechnet der Ernährungswissenschafter Uwe Knop als Sprachrohr der Bewegung für intuitives Essen mit dem Märchen von der gesunden Kinderernährung ab, wie er es nennt. Er plädiert dafür, dem Bauchgefühl unserer Kinder zu vertrauen – auch wenn sich die Esskapaden der lieben Kleinen allzu oft nur schwer mit den klassischen Ernährungregeln vereinbaren lassen.
Hey, ein Freibrief also für Schokolade zum Frühstück, für einen komplett gemüsefreien Haushalt, für uneingeschränkten Limonadenzugang ab einem Alter von, sagen wir, eins? Uiii, bitte nicht.

So sehr ich Verfechterin des Bauchgefühls bin – einige Grundsätze halte ich doch für unumstößlich: Abwechslungsreich essen, frisch kochen, gemeinsam genießen, Wasser trinken. Darüber hinaus aber gibt es Spielraum Ende nie … Mit Essen spielt man nämlich doch:


Häschen-Pancakes | Lieblings-Pancakes

Das ist ein Kinderspaßgericht wie aus dem Bilderbuch! Es sieht hübsch und lustig aus und schmeckt so gut wie immer. Natürlich ist es aufwändiger, den Teig in verschiedenen Formen und Größen auszubacken, damit sich später Hasen daraus bauen lassen – ABER: Das macht Spaß! Hier verrate ich außerdem unser Familien-Lieblings-Pancakes-Rezept. Die Eltern essen sie pur mit Ahornsirup und etwas Obstsalat … oder auch in Hasenform.

Zutaten für etwa 3 Häschen oder 10 – 12 Pancakes

Für den Teig
1 Ei Größe L
150 g Buttermilch
2 EL zerlassene Butter
1 EL Ahornsirup
140 g Mehl (glatt oder Vollkorn oder gemischt, ganz nach Belieben)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
½ TL Zimt

Zum Anbraten
2 EL Butterschmalz

Zum Anrichten
frisches Obst, Trockenfrüchte, Nüsse und Samen für die Kinder
Ahornsirup und Obstsalat für die Großen*

1. Das Ei mit Buttermilch, zerlassener Butter und Ahornsirup glattrühren.

2. Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt vermischen.

3. Beide Mischungen mit mit dem Schneebesen vermengen und glattrühren.

4. Das Butterschmalz portionsweise in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Teig darin auf beiden Seiten goldbraun backen. Dabei für die einzelnen Teile der Häschen den Teig mit Hilfe eines Esslöffels entsprechend in die Pfanne setzen. Es sollte sich eigentlich ausgehen, alle Teile, die für einen Hasen benötigt werden, in der Pfanne unterzubringen. Für die normalen Pancakes pro Stück etwa 2 EL Teig in die Pfanne setzen. Auf jeder Seite etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Bei Bedarf die bereits ausgebackenen Pancakes im Ofen bei 50 °C warmhalten – frisch und knusprig direkt aus der Pfanne schmecken sie aber natürlich am besten!

5. Die Häschen auf Tellern anrichten und mit Obst, Trockenfrüchten und oder Nüssen bzw. Samen garnieren.

6. Die Erwachsenen-Pancakes mit Ahornsirup und Obstsalat anrichten.

*Oder auch mit:
Orangen-Honig-Butter – Orangenmarmelade, Honig und Butter zu gleichen Teilen vermengen
Sour Cream Topping – Sauerrahm glatt rühren und mit wenig Zucker, abgeriebener Orangenschale und einer Prise Muskatnuss würzen

Das Originalrezept stammt aus dem Buch American Cookies and more von James Rizzi und Peter Bührer.
Inspiration für die Häschen: Pinterest.


Frosty Friends | Rotes Beereneis am Stiel

Hier ist es ja eigentlich die Steckerleis-Form, die das fruchtige Beereneis so unwiderstehlich macht. Niedlich, gell? Für die Eismasse habe ich Reste von den gesulzten Sommerbeeren verwendet. Aus dem Archiv – aber unbedingt vormerken für die nächste Eiszeit!

Zutaten für etwa 3 Stück (je nach Größe der Form)

150 ml Wasser
1 EL (oder 1 Beutel) Rote Beeren-Tee (roter Früchtetee)
1 EL Vanillezucker
1 EL Staubzucker

1. Das Wasser aufkochen. Tee dazu geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen, danach abseihen und völlig auskühlen lassen.

2. Die gesulzten Sommerbeeren mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen.

3. Tee mit dem Beerenmus vermischen und süßen.

4. Die Eismasse in geeignete Steckerleis-Formen füllen und im Tiefkühler gefrieren lassen.

Kommentare:

  1. Du sprichst mir aus der Seele! Im Großen und Ganzen läuft es hier auch so. Am allerdoofsten finde ich diesen Ratschlag, Gemüse im Essen zu verstecken. Also bitte! Da fühlt man sich doch veräppelt. Und übrigens, ich hab das natürlich versucht - erste Frage des Nachwuchses, immer: "Was ist da drin?"

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    1. Geheimniskrämerei weckt Misstrauen ... Ist ja klar! Mir geht's so mit meinem Mann ... Der fürchtet sich vor "Vegan" in seinem Essen ;-)))

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  2. Liebe Maria,
    wieder mal ein fantastischer Beitrag - wie für mich (und meine drei Gschrappen 6,4,<1) zugeschnitten :-)
    ... ja das Kosten haben wir mittlerweile auch fix in unser Essritual aufgenommen und dann kommt es schon mal vor "des schmeckt jo eh ganz guat" zu hören! Ok, nicht wirklich sehr oft, aber doch manchmal ;-)
    Ach übrigens aus dem Teller mit den Häschen Pancakes hab ich schon mal ein Etagere gemacht :-)
    Falls du mal in die Nähe von Hellmonsödt kommst - meiner Lieblings Bloggerin würde ich sehr gern mal ein Freudenthal-Etagere schenken, gerne auch aus vorhandenen Tellern!
    Machs gut, Elisabeth

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    1. Ach du, wir müssten uns wirklich einmal treffen, allein schon wegen der Übereinstimmung bei unseren Gschrappen - meine: 7,3, >1 ;-)
      Bei uns hat das Kosten auch schon ein paar Mal gefruchtet, aber richtig oft auch noch nicht ... ;-)
      Über eine Etagere von dir würde ich mich ja so freuen, meine Liebe :-)
      Vielleicht bis bald, das wär schön!
      Liebe Grüße :-)

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  3. Liebe Maria,

    wow! Zum einen zu den Häschen – maah, wie liab! Zum anderen zu Deiner Essensphilosophie! Mit Grausen erinnere ich mich an das eine Mal, als ich als Kind nicht eher vom Tisch aufstehen durfte, bis ich meinen gekochten Stangensellerie nicht aufgegessen hätte. Das Aromen-Trauma hat mich bis in die Zwanziger verfolgt... immerhin: Inzwischen esse ich Sellerie (vor allem roh) ganz gern. Nur die Zutaten-Versteckerei sehe ich etwas entspannter: Weil es einiges gibt, was ich heiß und innig liebe, der Kerl aber gar nicht – Pilze, Auberginen, Rosenkohl – suche ich manchmal nach Gerichten, wo die Dinge so im Gesamtgefüge aufgehen, dass man sie tatsächlich nicht herausschmeckt. Oft klappt's – wobei ich es ihm in der Regel verrate und freistelle, ob er aufessen mag oder nicht.
    Herzlich: Charlotte

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    1. Danke liebe Charlotte!
      Dein Stangensellerie-Trauma kann ich direkt nachvollziehen ... ich SEH dich grad vorm Teller sitzen ... heul! Aber gut, dass sich trotzdem alles zum Guten gewendet hat :-)
      Alles Liebe!

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  4. Wahre Worte. Wir haben auch mal Tage geprägt von Grießbrei, Joghurt und etwas Äpfel und dann Tage, da kommt alles was auf dem Tisch steht auch wirklich über den Mund bis in den Bauch ;)
    Aber verrückt mache ich mich deswegen nicht... Man selbst hat ja auch nicht jeden Tag Lust auf alles!

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    1. Grießbrei, Joghurt und Apfel - da wär ich an manchen Tagen schon froh ;-)
      Wie recht du hast - nur ja nicht verrückt machen lassen ... Alles Liebe!

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  5. ein ganz toller Artikel, liebe Maria, bin aber seeehr froh, dass mich das alles nicht mehr betrifft ;-)
    Als Eltern ein (positives!) Vorbild fürs Kind zu sein, gilt für einfach ALLES, ja, und irgendwann einmal zeigt es sich, dass man es ganz gut hingekriegt hat.
    lg

    und deine Pancakes nehme ich mit, hab schon lange keine mehr gebacken

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    1. Irgendwann, liebe Friederike, irgendwann ... ;-)
      Ich hoffe, du hast die Pancakes schon ausprobiert :-) Liebe Grüße!

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  6. Du sprichst auch mir aus der Seele! Ich habe zwar nur Nichten und Neffen, aber deren Eltern (und ich ab und an) handhaben das mit dem Essen ähnlich. Und schließlich sind wir doch auch alle groß geworden (mit Dosengemüse und was weiß ich nicht allem, was es an seltsamen Sachen in den 1970ern gab...).

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    1. Ja, genau :-)
      Ich schick dir ganz liebe Grüße, Eva!

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  7. Am Samstag war Frühstücksbesuch angesagt - also gleich das Pancakes-Rezept ausprobiert... Fazit: meine Freundin meinte, die schmecken (so gut), wie die in Lili's Pension in Costa Rica * das war ein großes Kompliment:-)
    Liebe Grüße von Irmi E.

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    1. Wie mich das freut, liebe Irmi :-)
      Danke fürs Nachbacken! Alles Liebe!

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Über Kommentare freue ich mich immer. Herzlichen Dank dafür!
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