Donnerstag, 21. Juni 2018

Mittsommer


Der Frühling endet, der Sommer beginnt – und überall wird fröhlich gefeiert. Die Sommersonnenwende, auch Mittsommer oder Johannis genannt, markiert die Mitte des Sommerhalbjahres und dieser Tag, der 21. Juni, ist mit vielen wunderschönen Traditionen verbunden. Bei uns im Mühlviertel sind es die vielen Sonnwendfeuer, die allerorts entzündet werden. Aber auch im Kleinen lässt sich feiern, lässt sich die Verbundenheit mit der Natur spüren und Dankbarkeit üben. Für das, was war. Für das, was kommt.



Für eine Sonnwendfeier mit Kindern braucht es:

Blumenkränze
An blumenbekränzten Kinderköpfen kann ich mich nicht sattsehen, so wunderschön sind sie. Meine Version geht schnell und kinderleicht: Aus Klettenlabkraut-Ranken wird ein Kranz gewunden (der grandioserweise von selbst zusammenhält!). In diesen Kranz werden nun nur noch Blumen und Blüten lose hineingesteckt und am Klettenlabkraut festgeklebt – fertig ist der Blitz-Blumenkranz, der locker die Sonnwendfeier überstehen wird.

Noch mehr Blumen
Ein bunter Strauß Sommerblumen wie etwa Johanniskraut, Königskerze, Schafgarbe, Kamille oder Ringelblumen aus dem Garten oder den umliegenden Wiesen macht das Fest noch festlicher.


Zum Zusammenkuscheln und Glühwürmchenschauen
Eine Picknickunterlage, Kissen und Decken machen die Sonnwendfeier schön gemütlich.

Ein Sonnwendfeuer
Ein kleines Feuer reicht schon, um barfuß drum herum zu tanzen und zum Schluss vielleicht sogar darüber zu springen. Früher haben die Menschen mit den Naturgeistern um die Wette getanzt, bis sie Elfen und Trolle, springende Sonnen und feiernde Zwerge unterm Hollerbusch gesehen haben. Sie warfen Bärlapp-Sporenstaub ins Feuer, der auch als Blitzlichtpulver oder Hexenmehl bekannt war und für aufregende Licht- und Explosionseffekte sorgte. So ekstatisch wird es bei uns wohl nicht zugehen, aber bestimmt wartet auch auf uns das eine oder andere kleine Johanniswunder.



Geschichten
Der längste Tag, die kürzeste Nacht – das Sonnenfest war auch Dankesfest, Freudenfest. Und es ist ja auch wirklich so: Um diese Zeit lässt sich die Natur in all ihrer Fülle und Fruchtbarkeit sehen, riechen, schmecken und fühlen. Besondere Farben, besondere Klänge schwingen überall mit. Fast schon möchte man sich alterslos fühlen, sorglos und unbeschwert. Früher glaubte man, die Natur sei in der Mittsommernacht magisch. Diese Naturmagie gefällt den Großen und den Kleinen – und lässt sich wunderbar in Geschichten verpacken. Glühwürmchennächte, Als die Junifee die Nächte heller machte, Es ist viel zu hell zum Schlafen, Die leise fröhliche Nacht, DerGlühwürmchenbaum, Glühwürmchensommer, Als Papa Jule einen Stern schenkte oder kurze Sachtexte – allesamt Geschichten zum Verlieben!

Für Leib & Seele
Eine Runde durch den Garten bringt gleich die ersten Leckerbissen, frische Ribisel, Himbeeren und Erdbeeren haben wir gefunden. Ansonsten darf es auch einfach sein, mit einer warmen Wiesenkräutersuppe aus dem Häferl und etwas Brot dazu. Zum Trinken gibt es ein neues Lieblingsgetränk: Brennnessel-Limonade!


Brennnessel-Limonade


Diese hellgrüne Limonade schmeckt wunderbar frisch, nach Wiese und Natur - bestimmt würde sie auch den Feen und Elfen, Trollen und Wichteln gefallen.

Zutaten für etwa 750 ml

8 Brennnesselspitzen (jeweils die oberen 20 cm der Pflanze)
2 Stängel Zitronenmelisse
Saft von 3 Zitronen
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
6 EL Zuckersirup (zum Beispiel normaler Zuckersirup aus 1 Teil Zucker und 1 Teil Wasser, oder auch Agavensirup, Ahornsirup, Honig, …)
300 ml kaltes Wasser
400 ml kaltes Mineralwasser
Zitronen- oder Limettenspalten oder -scheiben
Eiswürfel

1. Brennnesselspitzen, Zitronenmelisse, Zitronensaft und -schale, Zuckersirup und kaltes Wasser in den Standmixer geben und fein pürieren.

2. Durch ein feines Sieb in einen Krug gießen.

3. Mit Mineralwasser aufgießen und nach Geschmack noch mit weiterer Süße oder Säure abschmecken.

4. Eiswürfel und Zitronen- oder Limettenspalten auf Gläser verteilen und die Limonade darüber gießen.

Habt es schön!


Das Rezept habe ich in der Zeitschrift woman entdeckt.
Montag, 11. Juni 2018

Zur Sau gemacht


Kürzlich wieder mal gehört: Du bist so eine Sau. Grauslich, dreckig. Du stinkst. Wie eine Sau.

Dann darüber nachgedacht, dass wir Menschen es sind, die das Schwein zur Sau gemacht haben und immer noch machen, Tag für Tag. Hätte es die Wahl, es würde nicht in seinem eigenen Dreck liegen, auf Spaltenböden, beständig bedampft vom stechenden Geruch seiner Exkremente. Hätte es die Wahl, es würde sich ein Klo einrichten im hintersten Winkel seines Zuhauses, um seinen Schlaf- und Fressplatz nur ja nicht zu beschmutzen. Es will so nicht leben. Aber es muss. Wegen uns Menschen und unserer Schnitzelfresserei. Am Teller nämlich, da wird die Sau dann plötzlich wieder zum Schwein, zum heißgeliebten.

99 % der Schweine in Österreich leben in Massentierhaltung unter unnatürlichen und mehr als unwürdigen Bedingungen.

Mahlzeit.



Buchweizen-Zucchini-Laibchen mit Mango-Avocado-Salsa

Ach, diese Salsa … was für ein unwiderstehliches Bett für meinen Gaumen, zum Reinlegen köstlich. Zitronensaft und Tomaten machen sie wunderbar frisch, Avocado und Olivenöl sorgen für Cremigkeit, die Mango für zarte Süße. Und erst diese Farben!
Die Zubereitungsweise für die Buchweizen-Laibchen ist übrigens etwas ungewöhnlich –gemeinsam mit der Salsa sorgen sie aber jedenfalls für Hochgenuss.
Ehrlich: Bei Gerichten wie diesen geht mir – in Richtung Fleisch geschielt - rein gar nichts ab.

Zutaten für 4 Portionen

Für die Salsa
2 reife Mangos
2 reife Avocados
200 g Kirschtomaten
1 kleine Handvoll frische Petersilie
Saft von 1 Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz

Für die Laibchen
400 g Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Buchweizen
1 Ei
Salz, Pfeffer
Rapsöl zum Braten

Zum Garnieren
frische Kräuter

1. Für die Salsa Mangos schälen und in kleine Stücke schneiden. Avocados halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch herauslösen und ebenfalls würfeln. Kirschtomaten je nach Größe vierteln bis achteln. Petersilie fein hacken.

2. Mango, Avocado, Tomaten und Petersilie mit Zitronensaft, Öl und Salz vermischen und abschmecken.

3. Für die Laibchen die Zucchini waschen und grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

4. Zucchini mit Zwiebel, Knoblauch, Buchweizen, Ei, Salz und Pfeffer in einen Mixbecher geben und mit dem Mixstab pürieren. Dabei bleibt der Großteil der Buchweizenkörner intakt bzw. werden sie höchstens angeknackt – das sorgt später für einen super Biss! Es sollte eine dickflüssige Masse entstehen.

5. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und mit Hilfe eines Eisportionierers Häufchen der Buchweizenmasse in die Pfanne setzen. Etwas flach drücken.

6. Die Laibchen bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun backen. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

7. Salsa auf Tellern anrichten, die Laibchen auf die Salsa setzen und mit frischen Kräutern garnieren.



Das Rezept für die Salsa stammt aus dem Buch Deliciously Ella Für jeden Tag von Ella Woodward, erschienen bei Bloomsbury Berlin. Ich habe es leicht abgewandelt (im Originalrezept wird Koriander und Limettensaft verwendet, was ich durch Petersilie und Zitronensaft ersetzt habe).
Das Rezept für die Laibchen stammt aus dem Buch Zu Gast bei Arche Noah von Gertrud Hartl / Arche Noah, erschienen im löwenzahn Verlag.


Freitag, 8. Juni 2018

Vollholler


Geh, bitte!
Meghan! Harry!

Was für ein Vollholler*. Was kann da so viel kosten? Hätte mich nur mal jemand gefragt. 20 kg Mehl, 20 kg Zucker, 10 Flaschen Holunderblütensirup, 200 Zitronen, 500 Bio-Eier, 20 kg Butter, 150 weiße Blüten … einen kleinen Moment …

Also ich hätte euch das für die schlappe Hälfte des Budgets auch gemacht. 


Hollerblüten-Zitronen-Naked Cake

Ok, meine Zitronen sind nicht aus Amalfi und die Holunderblüten auch nicht aus Sandringham. Aber aus dem wunderschönen Mühlviertel! Und Gottseidank ist es ja so, dass die Natur keine Unterschiede macht zwischen Ständen und Rängen und da wie dort ihren üppigen Reichtum großzügig unter allen verteilt, die die Hand aufhalten. Immerhin: Für die Wahl der Geschmacksrichtung ein anerkennendes Bravo an das Brautpaar! Die Torte ist eine absolute Empfehlung.

Zutaten für 1 Torte (18 cm Durchmesser)

Für das Biskuit
3 Eier
3 EL heißes Wasser
100 g Kristallzucker
1 Messerspitze Vanillemark
abgeriebene Schale von ½ Zitrone
1 Prise Salz
120 g Mehl

Für die Creme
250 g Mascarpone
125 g Magertopfen
Saft von 1/2 Zitrone

Zum Dekorieren
Zitronenzesten
Holunderblüten

1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen (oder den Ring der Springform oder einen verstellbaren Tortenring einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen, das funktioniert bei Biskuit gut!).

2. Für das Biskuit die Eier trennen.

3. Dotter mit heißem Wasser, 50 g Zucker, Vanille und Zitronenschale etwa 5 Minuten lang hell und sehr schaumig rühren.

4. Eiklar mit Salz und 50 g Zucker steif schlagen.

5. Den Eischnee vorsichtig unter die Dottermasse rühren, dann das Mehl darüber sieben und vorsichtig unterheben.

6. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Rohr 45 – 50 Minuten backen. Stäbchenprobe!

7. Biskuit aus dem Ofen nehmen, kurz überkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

8. In der Zwischenzeit für die Creme alle Zutaten glattrühren. Kaltstellen.

9. Den Tortenboden zweimal quer durchschneiden, sodass 3 Böden entstehen.

10. Den untersten Tortenboden auf eine Tortenplatte setzen. 1/3 der Creme darauf streichen, das muss nicht allzu perfekt sein. Den mittleren Tortenboden aufsetzen, wieder 1/3 der Creme aufstreichen. Dann den oberen Tortenboden aufsetzen und die restliche Creme auf der Torte verteilen.

11. Die Torte mit Zitronenzesten und frischen Holunderblüten garnieren.

Tipp: Wer es noch zitroniger mag, streicht jeweils direkt auf den Tortenboden etwas Lemon Curd auf und dann erst die weiße Creme.


Adaptiert nach: echte kuchenliebe von Silvia Fischer.

*Vollholler [völliger Unsinn] war Österreichisches Wort des Jahres 2017
Sonntag, 3. Juni 2018

Mantra


Die Welt ist kein Untergang.
Dem kleinen Mann war während der Autofahrt sein Schnuller auf den Boden gefallen. Verzweiflung. Da meinte das Minimädel mit naseweiser Gelassenheit: Ach komm, das ist doch nicht so schlimm. Die Welt ist doch kein Untergang! Woraufhin er sich schulterzuckend beruhigte.



Ich saß am Steuer und spürte, wie die Schwere aus meinem Gesicht verschwand, die sich beim Hören der Radio-Nachrichten festgemacht hatte.
Stimmt schon.
Durchatmen.
Die Welt ist kein Untergang.



Hollerkrapfen mit Himbeerzucker

Ottolenghi bestreut sie mit Erdbeerzucker und serviert sie mit Crème fraîche-Eis, Dietmar wälzt sie noch heiß in Zimtzucker, manche mögen sie mit Erdbeer-Vanille-Sauce (Erdbeeren zerdrücken, mit Zucker und Vanille abschmecken, kurz ziehen lassen), manche mit einem Klecks Marmelade oder frischen Erdbeeren, wieder andere bestäuben sie – ganz pur – nur mit Staubzucker. Egal. Hollerkrapfen gehen immer und sind bei uns ein ganz traditionelles Gericht um diese Zeit. Wichtig ist nur: Die Holunderblütendolden auf keinen Fall waschen – denn mit dem Blütenstaub geht auch der einzigartige Geschmack verloren.

Zutaten für etwa 20 Hollerkrapfen

Für den Backteig
250 g Mehl (ich habe glattes Weizenmehl genommen)
100 g Wasser
150 g Milch
100 g Kristallzucker
6 Eier
2 TL Backpulver

20 frisch aufgeblühte Holunderblütendolden

Zum Ausbacken
Butterschmalz
Rapsöl

Zum Bestreuen
Himbeerpulver
Staubzucker

1. Für den Himbeerzucker das Himbeerpulver mit Staubzucker im Verhältnis 1:1 mischen und durch ein feines Sieb sieben. Beiseitestellen.

2. Die Zutaten für den Backteig mit dem Handmixer zu einer homogenen und dünnflüssigen Masse vermischen.
3. Butterschmalz und Öl im Verhältnis 1:1 in einem hohen Topf oder einer Pfanne erhitzen. Es sollte so viel Fett sein, dass die Dolden schwimmend ausgebacken werden können.

4. Ein Teller mit Küchenkrepp und eine Küchenschere bereitstellen.

5. Die Holunderblütendolden nacheinander am Stiel fassen und so in den Backteig tauchen, dass die Blüten rundherum bedeckt sind. Kurz abtropfen lassen und dann ins heiße Fett geben. Dabei den Stiel aber nicht loslassen. Nun sofort mit der anderen Hand mithilfe der Schere die kleineren Stiele dicht über dem Teig abschneiden. So entstehen schöne, flache Hollerkrapfen. Aber Achtung: Heiß!

6. Sobald die erste Seite goldbraun gebacken ist, die Krapfen mithilfe von zwei Gabeln umdrehen. Auf der zweiten Seite fertig backen.

7. Die Krapfen aus dem Fett nehmen und auf dem Küchenkrepp abtropfen lassen.

8. Noch heißt mit Himbeerzucker bestreut servieren.

Das Rezept für den Teig stammt von Dietmar, ich habe jedoch deutlich weniger Backpulver verwendet.


Hat auch das Zeug zum Mantra: Wia a Kind von Ina Regen. Große Liebe!

Freitag, 1. Juni 2018

Rhababs, mein Schatz!


Die gängige Ernährungskommunikation, sie hat so ihre Schwächen, so ehrlich darf man sein. Oft ist sie einfach nur laaaaaaangweilig, sie kann sich in vielen Fällen den erhobenen Zeigefinger nicht verkneifen und sie arbeitet immer noch allzu gerne mit Ge- und Verboten. Wohin das führt, wir alle wissen es.

Statt mit dem Presslufthammer in den versiegelten Gegenden der menschlichen Wahrnehmung herumzubohren, sollten wir Ernährungskundigen zu verantwortungsbewussten und liebevollen Gärtnern werden. Wir sollten Landschaftspflege im Garten der kulinarischen Genüsse betreiben, wir sollten Bauch und Verstand der Menschen mit Wissen und Neugier bepflanzen, wir sollten Handwerkszeug bereitstellen und Kreativität und Vielfalt aussäen. Gemeinsam garteln, mitmachen lassen, tun!



Wobei: Auch der leidenschaftlichste Gärtner darf sich keine Wunder erwarten, vor allem, wenn es um Kinder geht. Als ich dem kleinen Mann ein Messer zeigte mit der Aufforderung, mich zum Rhabarber zu begleiten, war er hellauf begeistert (Ein Messer? Ich? Wirklich?). Ausdauernd legte er, von durchdringenden Motorsägengeräuschen begleitet, Stange um Stange um, befreite jede einzelne von ihnen vom üppigen Blattwerk und stapelte sie sorgfältig neben sich in der Wiese. Stolz trug er seine Rhababs-Bäume, wie er sie nannte, wie einen Schatz nach Hause, lud sie auf seinen größten Forstanhänger und exportierte sie in aller Kinder Zimmer.

Als ich schließlich in einem unbeobachteten Moment den Rhabarber wieder eingesammelt und zu einem hübschen Nachtisch verarbeitet hatte, war die Begeisterung verflogen. Essen stand nicht zur Debatte. Und trotzdem: Ein winziges, unscheinbares Rhababs-Bäumchen ist wohl gepflanzt in meinem kleinen Liebling. Muss ich es nur noch zum Wachsen bringen.



Apfel-Rhabarber-Grießcreme

Diese Creme schmeckt richtig gut, fruchtig und mollig, aber auch relativ sauer, weshalb nicht auf das Schlagobers und das Rahmjoghurt verzichtet werden sollte – sie mildern die Säure etwas ab.

Zutaten für 3 – 4 Personen

Für die Creme
1 Apfel
200 g Rhabarber
25 g Zucker
100 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
Mark von ½ Vanilleschote
30 g Kindergrieß (sehr feiner Grieß)
30 ml Schlagobers

Außerdem
4 TL Rahmjoghurt (10 % Fett)
Vanillepulver
Blüten (Kornblume, Wiesenglockenblume)
Erdbeeren

1. Den Apfel schälen und in Stücke schneiden.

2. Rhabarber in Scheiben schneiden (ich schäle ihn nicht, sondern wasche ihn nur).

3. Beides mit Zucker, Wasser, Zitronensaft und Vanillemark in einen Topf geben. Aufkochen, 5 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und mit dem Mixstab fein pürieren.

4. Nun unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen den Kindergrieß in die noch heiße Masse einarbeiten.

5. Schlagobers unterziehen und glattrühren.

6. Die Creme noch warm in Schüsserl füllen, abkühlen lassen und dann kühl stellen.

7. Zum Anrichten pro Portion einen Joghurtnocken auf die Creme setzen, mit Vanillepulver und Blüten bestreuen und mit Erdbeeren garnieren.


Tipps:
* Wer mag, nimmt Erdbeer- oder Himbeerpulver statt dem Vanillepulver.
* Im Originalrezept wird die fertige Creme noch warm in eine größere Schüssel umgefüllt. Nach dem Abkühlen wird sie mit dem Handmixer cremig aufgeschlagen und erst dann hübsch angerichtet. Das stelle ich mir sehr appetitlich vor, ich habe es jedoch nicht ausprobiert, weil ich schlicht darauf vergessen hab.

Rezeptquelle: Biohof Achleitner.