Mittwoch, 14. November 2018

Blood? Oh, gosh no!


Nun also. Das Minimädel ist auf den Halloween-Zug aufgesprungen. Lange Zeit hat er ja nicht wirklich ernsthaft Halt gemacht bei uns im Ort, aber seit zwei, drei Jahren ist das Interesse der hiesigen Kinder spürbar erwacht. Mein Mädchen verkleidete sich als schwarze Katze – und kam immer von links. Schwatzte sogar der Volksschuldirektorin eine Mandarine ab. Und teilte ihren Süßigkeitenschatz artig und aus freien Stücken mit ihren daheimgebliebenen Brüdern. Katzenschmatz! Nun mag man diesen neuen Sitten gegenüberstehen, wie man will – wenn mein Minimädel eine Gaudi hat, dann ist es gut.

Freitag, 9. November 2018

Ein gut gelüftetes Geheimnis


Ähnlich wie Uschi erging es auch mir, als ich in der Zeitung vom Geheimnis der besten Apfeltorte las. Was, Geheimnis? Echt, die beste Apfeltorte? OMG, sofortiger Nachbackreflex! Anders als bei Uschi (gelesen morgens, nachgebacken abends) sind meine Reflexe aber offenbar nicht so recht auf Zack. Sie brauchen ein wenig länger. So ungefähr, ähm, ein Jahr oder so, bis die Leitung zwischen Wunsch und Wirklichkeit dann tatsächlich steht. Jetzt aber lüfte auch ich das Geheimnis für euch. Fazit: Die beste ist sie vielleicht nicht. Aber eine sehr, sehr gute.

Dienstag, 6. November 2018

#wirrettenwaszurettenist: Kürbis!


Es gab eine Zeit, da hab ich mich – nebst Käsekuchen – von Kürbis ernährt. Während meiner Studentenzeit konnte ich tatsächlich nicht genug davon kriegen, Hokkaidokürbis in Spalten zu schneiden, und in Gewürzöl gehüllt in den Ofen zu schieben. Irgendwann dann kam die Wende – und meine Kürbisliebe erlosch. Lange Zeit hab ich ihn keines Blickes mehr gewürdigt. Doch so wie alte Liebe niemals rostet – so rostet auch Kürbisliebe nicht. Irgendwann war sie wieder da: Kreativer, offener, bunter als zuvor.
Montag, 29. Oktober 2018

Spontanes Nachstriezeln


Geht es ums Striezeln, bin ich dabei. Kompromisslos, sofort, ohne Wenn und Aber! Äh, WENN da nur das kleine Käferlein nicht wär samt seinem minimalen Schlafbedarf (wie schafft der das, wie?). ABER: Ich striezle nach, ein Rezept aus meinem Fundus, ein ganz traumhaftes, wolkenträumeliges, damit seid ihr bestens gerüstet für Patenkinder aller Art und andere liebe Menschen, ganz wie ihr wollt. Ich reihe mich damit nachträglich in die Riege der rot-weiß-roten Genussmädels ein, deren Striezelrezepte ihr weiter unten verlinkt findet. Fröhliches Striezeln!
Mittwoch, 24. Oktober 2018

Meins!?


Der Sprachschatz des Käferleins entwickelt sich – und ähnlich wie bei meinen älteren Kindern nehmen auch hier Wörter wie mir oder meins vorderste Stellungen ein. Das ist doch bemerkens- und überlegenswert: Das Erlangen und Bewahren von Hab und Gut (und das Streben nach Autonomie, das wohl damit verbunden ist), es scheint irgendwie in uns einprogrammiert zu sein.

Mir fällt das auch beim Blättern durch Foodblogs, Kochbücher (sogar von Haubenköchen!) und Rezeptmagazine auf. Da wird kopiert, geklaut und abgeschrieben, nachgemacht und recycelt, was das Zeug hält. Und in den allermeisten Fällen ohne Angaben zu Urhebern oder Inspirationsquellen. Das ist nun vielleicht vielen egal und fällt auch nicht jedem auf. Einem Foodie mit einem gewissen Sinn für Gerechtigkeit, der viel, oft und gerne in der Szene unterwegs ist, aber schon.
Montag, 22. Oktober 2018

Die drei Fragezeichen


Vollmilch 3,5 % Fett – 1 Liter: € 1,19
Wasser mit Geschmack (Birne Melisse) – 1 Liter: € 1,25

– ???
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Vüle Hönde, schnölles Önde


Ehrlich, wäre ich genötigt, einen Wordrap über mich ergehen zu lassen, bei zumindest einer Frage käme die Auflösung aus mir heraus geschossen wie der Pfitzipfeil aus dem Bogen des Minimädels:

Welcher Spruch aus deiner Kindheit hat dich am meisten geprägt?

Pfoooooo … schon wäre sie da die Antwort, die Reaktionszeit läge bei Null, wohlgemerkt, wir reden hier nicht von etwaigen Nachdenk-Sekundenbruchteilen oder anderweitigen Mini-Verzögerungen knapp um die Nachweisgrenze, wir reden von: Null.