Dienstag, 28. August 2012

Erntedankmultikul(t)inarium

Diese Fülle an Früchten, Kräutern und Gemüsesorten, die da gerade vom Baum in den Mund, vom Feld in die Pfanne, von der Wiese auf mein Teller wandert, ist überwältigend. Ich würdige sie mit einem farbenfrohen Sommermenü für zwei, einem Kunterbunt an Geschmäckern, Düften und Mundgefühlen.


Rotkraut mit Brombeeren

½ kleinen Kopf Rotkraut fein hobeln, salzen, leicht zuckern und gut durchkneten. Eine Handvoll Brombeeren pürieren und durch ein Sieb streichen (Unbedingt! Vor lauter Schnellschnell hab ich drauf verzichtet – und die Kerne haben mich dann doch sehr gestört). Das Brombeerpüree mit etwas Honig, Himbeeressig und Walnussöl verrühren. Unter das Kraut mischen, salzen und pfeffern und zugedeckt etwas durchziehen lassen. Anrichten und mit ein paar Walnusskernen (angeröstet wär auch nicht schlecht) und einigen ganzen Brombeeren bestreuen.


Gemüse-Pakoras mit Gurken-Minzjoghurt

100 g Kichererbsenmehl mit 1 gehäuftem TL Salz, 1 gestrichenen TL Currypulver und einer Messerspitze Kreuzkümmel vermischen. Mit 1 Ei und 100 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. 1 kleine Zwiebel in Streifen schneiden, eine Handvoll Karfiol zu kleinen Röschen zerteilen und 2 kleine Tomaten entkernen und würfeln. Das Gemüse gemeinsam mit einigen Erbsen unter den Teig rühren. Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und 6 kleine Puffer darin ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und bei Bedarf noch im Ofen bei 80 °C warm halten.
10 Minzblätter in Streifen schneiden. ½ Gurke entkernen und in feine Scheiben hobeln. Die Gurken leicht salzen, ein bisschen stehen lassen und dann gut ausdrücken. Mit einem kleinen Becher Joghurt (10%iges ist ideal) und der Minze vermischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Pakoras sind in Indien und Pakistan beliebte Snacks, die auch oft an Straßenständen verkauft werden. Sie sind ideal zum Verarbeiten von Restlgemüse.


Apfelmus vom Gravensteiner

Einige Stück vom Gravensteiner Apfel schälen, in Spalten schneiden und das Kerngehäuse entfernen. In wenig Wasser oder Apfelsaft und etwas Zitronensaft weich dünsten und abkühlen lassen. Pürieren und mit Zucker, gemahlenem Ingwer und Vanille nach Geschmack würzen. In Gläser füllen und mit einer Schlagobershaube (die auf keinen Fall zu klein sein darf!) krönen.


Inspiration für die Rezepte fand ich bei: Living at Home.

Kommentare:

  1. Pakoras, noch nie gehört. wollte gleich nachfragen, dann hab ich aber gleich die Erklärung entdeckt.
    Wird sofort gespeichert, Gemüse gibt es ja in Hülle und Fülle, zwar keinen Karfiol, aber da findet sich sicher ein guter Ersatz

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  2. Ja, Kärntnerin, für die Pakoras kann man so ziemlich jedes Gemüse hernehmen. Im ursprünglichen Rezept waren ja auch etwas andere Gemüsesorten drin. Einfach verkochen, was da ist! Die Dinger schmecken wirklich gut.

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