Freitag, 5. Februar 2021

Veganuary – Tage 25 bis 31


Montag, 25. Jänner 2021


Morgens Kaffee mit ein wenig Cashewmilch und das ist ok.

Vormittagsjause mit dem Homeschoolischen Minimädel – heute mag ich‘s deftig und streiche mir den Rest der veganen Leberwurst in ein Semmerl. Dazu Essiggurkerl direkt aus dem Glas. Macht satt und gute Laune – vor allem, weil ich es mir danach noch mit meiner Tochter auf der Couch gemütlich mache. Große Pause sozusagen.

Als es läutet und sich das Minimädel wieder in ihre Lernhöhle zurückzieht, widme ich mich dem Sauerteig. Ich werke schon seit anderthalb Tagen an ihm herum, auf dass heute köstliche Pizza aus ihm entstehe. Für die Kinder belege ich die Pizza ganz klassisch im Margarita-Style, für mich mit Tomatensauce, der zweiten Hälfte vom Reismozzarella, in Scheiben geschnitten (ihr erinnert euch – Tag 20), ein paar Klecksen Petersilienpesto aus dem Vorrat, Pfeffer und Olivenöl. Dazu richte ich Salat.
Wow! War der Pizzteig gut (Rezept folgt)! Und wow! War der Belag grauslich. Ich kann‘s nicht beschreiben, aber der Reismozzarella wird, so gut er frisch auch funktioniert, beim Backen einfach nur … ich will jetzt nicht sagen widerlich, weil ich mir mit diesem Attribut ganz generell schwer tue bei Lebensmitteln. Aber ja, ich möchte ehrlich sein: So unangenehm, dass ich die Pizza nicht gegessen habe. Heul!

Am Nachmittag knabbere ich ein paar Äpfel mit den Kindern, trinke Kaffee mit Dinkelmilch und schichte mir etwas später Kokosjoghurt, Grapefruitstücke und Granola in ein Glas. Grandios gut.

Abends koche ich Fenchel-Brot-Suppe, die kennt ihr schon! Der Veganuary macht natürlich auch vorm Rettungsdienst nicht halt!

Dienstag, 26. Jänner 2021

Frühmorgens raus mit Chi, dann kurze Pause bei einem schnellen Kaffee mit Dinkelmilch. Es hat wieder wie irre geschneit und ich freue mich immer noch und immer wieder so sehr über diesen genialen Winter, den wir heuer haben. Kinder checken, Schule, Kindergarten, dann ab in Richtung Arbeit. Am Weg dorthin mache ich auf einem schmalen Güterweg dem Gegenverkehr Platz – und rutsche gemächlich aber recht unaufhaltsam in den Straßengraben. Doch nicht so super, der Winter ... Ich eiere also mit meinen profillosen Büroschuhen (echt klasse!) zurück zum nächsten Bauern, der mir – selbstredend – aus der Patsche hilft und mein Auto mit Traktor und Seilwinde in Nullkommanix aus dem Graben zaubert. Das ist Landleben: Ein Traktor ist immer in der Nähe …

Im Büro angekommen gönne ich mir erstmal einen Kaffee (schwarz) und ein aufgetautes Briochekipferl.

Mittags wärme ich mir die mitgebrachte Fenchel-Brot-Suppe vom Vortag auf – dazu ess ich … Brot. Passt!

Am Nachmittag ein kleiner Obstsalat: Apfel, Banane, Cashewkerne, Cranberries, ein wenig Schokolade.

Zuhause angekommen recycle ich einen Rest Tomatensauce von Montag zu einer feinen, gemüsigen Pastabegleitung: Ich schnipple Stangensellerie klein, dazu noch eine kleine Karotte und ein wenig Paprika und koche alles in der Tomatensauce auf. Einige Minuten simmern lassen, nachwürzen falls nötig. Gekochte Pasta darin schwenken, dazu gibt es Salat.

Obwohl es schon finster ist, zieht es mich und die Kinder noch einmal nach draußen – so einen klassen Schneesturm gibt es schließlich nicht alle Tage. Wir setzen Stirnlampen und Skibrillen auf und rodeln ein paar Mal unseren Hausberg hinunter. Die roten Backen und fetten Grinser stellt ihr euch jetzt bitte lebhaft vor.

Mittwoch, 27. Jänner 2021

Morgens Kaffee mit Dinkelmilch, dann ist noch etwas Zeit, ein warmes und wohltuendes Frühstück zu kochen. Für die Hirse mit Äpfeln und Brombeeren koche ich ½ Tasse Hirse mit 1 Tasse Wasser auf und gebe 1 EL gemahlene Nüsse dazu. Ich lasse die Hirse bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze 10 – 15 Minuten köcheln. Dann würze ich sie mit 1 EL Ahornsirup, etwas gemahlenem Ingwer und einer Prise Salz und schmeiße noch Apfelwürfel (von einem halben Apfel) und eine Handvoll tiefgekühlte Brombeeren in den Topf. Deckel wieder drauf und auf der abgeschalteten Herdplatte etwa 10 Minuten ausdämpfen lassen. Die Menge reicht für 2 Personen!

Zum Mittagessen koche ich Szegediner Gulasch in der Veggie-Variante und es schmeckt so richtig gut, nach Winter, nach Vitaminen, nach Bekömmlichkeit. Das Rezept bekommt ihr natürlich!
Während das Gulasch köchelt, stelle ich mich kurz in mein inneres Vegan-Labor und komme mir vor wie eine etwas verrückt gewordene, dauertüftelnde Wissenschaftlerin auf der Suche nach dem ultimativen Mozzarella-Rezept. Schon gestern habe ich nämlich eine Mozzarella-Grundmasse vorbereitet nach einem Rezept aus dem Internet, das mir vor allem deshalb gefallen hat, weil es sehr unkompliziert ist und zudem eine Möglichkeit, Flohsamenschalen zu verarbeiten (hier gibt‘s nämlich noch mehr als genug davon …). Jaja, ihr seht schon, mit Niederlagen kann ich nur schwer umgehen – und aushalten tu ich sie schon gar nicht. Deshalb muss ich noch ein wenig am Mozzarella-Thema werkeln. Von dieser Mozzarellamasse schneide ich also eine Scheibe ab, bette sie auf ein Stück Weißbrot und überbacke alles im Ofen. Ich warte, was passiert. Jaaaa, sie verläuft ein wenig, bräunt … sieht nicht so schlecht aus … Raus aus dem Ofen. Und dann? Volles Mozzarella-Fail. Wieder! Stellt euch wackelpuddinggewordenen Mozzarella vor mit dezentem Bittermandelgeschmack und einer etwas schleimigen Sidenote am Gaumen. Uah.
Ok, die Suche nach veganem Mozzarella geht also weiter. Die Versuchsanordnungen hier und hier schauen ganz interessant aus.

Nachmittags nur schwarzer Kaffee.

Zur abendlichen Jause rühre ich einen schnellen Kichererbsensalat (Rezept folgt) zusammen, belege ein Stück Vollkornbrot damit und kröne das Ganze mit frischer, cremiger Avocado.

Dann, es ist schon spät, gehe ich noch raus, allein, nur Chi und der Schlitten kommen mit. In winterlicher Stille rodle ich bei Mondlicht den Hang hinunter, Schnee im Gesicht, erfrischende Kälte. Magisch.


Donnerstag, 28. Jänner 2021


Morgens / vormittags 2 Mal schwarzer Kaffee, dazu ein Briochekipferl.

Zum Mittagessen nochmal Food-Recycling: Ich vermische einen Rest Kichererbsensalat von gestern mit in Streifen geschnittenem grünem Salat, mariniere mit etwas Essig und Öl und bestreue alles mit kleinen Paprikawürfelchen. Herrlich cremig und sättigend! Dazu gibt es Brot.

Nachmittags Kaffee schwarz.

Abends Zucchini-Kartoffel-Suppe.

Ein umwerfend schlichter Tag heute, so im Nachhinein betrachtet. Gefehlt hat mir nichts.

Freitag, 29. Jänner 2021

In der Früh: schwarzer Kaffee. Mir fällt ein, dass da noch Haferjoghurt ist, das ich noch gar nicht gekostet habe!

Vormittags also Haferjoghurt, in Scheiben geschnittene Banane, Cashews, Cranberries. Ich mag das Haferjoghurt sehr, obwohl der Anblick erstmal ungewöhnlich ist: Es ist nämlich hellbraun und nicht weiß wie gewohnt. Aber es schmeckt sehr neutral, schön säuerlich (fast ein wenig zu sehr) und die Konsistenz ist super. Und der Hafer kommt aus Österreich – das ist etwas, was Mandel- und Kokosjoghurt nicht können.

Für das Mittagessen habe ich mir schon gestern Couscous vorbereitet, eine kleine Rote Rübe und eine Karotte fein gerieben und alles miteinander vermischt. Nun mariniere ich den Couscous-Salat noch mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer und setze kleine Frischkäse-Bällchen darauf. Der Frischkäse ist von Violife – und optisch wie geschmacklich hervorragend!

Nachmittags ein Apfel.

Am Abend jausnen wir gemeinsam. Dazu stellen wir alles, was der Kühlschrank so hergibt, in die Mitte des Tisches und jeder nimmt sich, was er mag. Für mich gibt es Brot, bestrichen mit Frischkäse, darauf kommen dünne Apfelscheiben und ein paar Sonnenblumenkerne. Dazu ein kleiner Salat. Perfekt!

Samstag, 30. Jänner 2021

Wochenende! Ich stehe sehr spät auf (bin ja bekennende Nachteule und in der Folge: Morgenmuffel). Statt Kaffee gibt es heute Goldene Milch, zubereitet mit Dinkelmilch. Das Rezept findet ihr hier!

Mittags kocht mein Mann Schnitzerl für sich und die Kinder – ich hingegen trumpfe mit g’schmackigen Krautfleckerln auf, die ihm, ich seh’s in seinen Augen, ebenso gut geschmeckt hätten, wären da nicht diese veganen Um- und Zustände, die nicht aufhören, ihn zu nerven. Und aufgrund dieser Um- und Zustände kann er es grad nicht zugeben, dass er jetzt auch gerne Krautfleckerl hätte, weil: Wir haben uns noch nie darum gekümmert, was Krautfleckerl sind. Es waren einfach Krautfleckerl. Aber jetzt, wo sie so demonstrativ vegan geworden sind, kann er halt nicht anders, als genauso demonstrativ sein Schnitzerl zu loben, Mmmmh …, geht es bei jedem Bissen und das wiederum nervt mich. Very tricky, dieser Veganuary.

Zum Nachmittagskaffee habe ich Nussstrudel gebacken, er schmeckt wunderbar und wird deshalb gleich weiter unten genauer vorgestellt. Eine Birne noch dazu.

Abendjause für Veganer: Brot, Kalbsleberwurst (gut!), Camembert auf Cashewbasis (gut aber optisch … äh … gewöhnungsbedürftig), der letzte Rest vom Violife-Frischkäse, Gurkerl, Gurken, Tomaten.

Sonntag, 31. Jänner 2021

Mein letzter Tag im Veganuary. Dieser Jänner ist so schnell vergangen, unglaublich! Den heutigen Tag möchte ich noch einmal so richtig zelebrieren. Warmes Sonntagsfrühstück: Polenta mit Pfirsichkompott. Ich koche 1 Tasse Wasser auf und rühre mit dem Schneebesen ½ Tasse Maisgrieß ein. Ich würze mit etwas Ingwer und einer Prise Salz. Sobald die Polenta kocht, unter ständigem Rühren einige Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Vom Herd nehmen, zudecken und 5 Minuten ausquellen lassen. Währenddessen zwei Pfirsichhälften (aus der Dose) in Stücke schneiden und in ¼ Tasse Apfelsaft erwärmen. Mit Honig und Zitronensaft abschmecken. Pfirsichkompott auf Polenta anrichten und mit 1 TL Leinöl beträufeln.
Dazu schwarzer Kaffee.

Für das heutige Mittagessen habe ich gestern schon einiges vorgekocht. Es gibt selbstgemachte Bratwurst mit Erdäpfelschmarren, einem Haufen gebräunter Zwiebelringe und Sauerkraut. Nun bin ich ja kein allzu großer Fan von Wurstersatzprodukten, aber es gefällt mir, sie selbst herzustellen. Das ist wie Spielen, es macht mich neugierig, ein wenig Tüfteln hier, ein bisschen Grübeln da … Ich find das einfach lustig und spannend. Es geht mir überhaupt nicht darum, dass es so schmecken soll wie Bratwurst – das geht ja auch gar nicht. Es soll einfach gut und nach dem schmecken, was drin ist – that’s it.
Das Minimädel kostet, läuft mit Erbrechen-Geräuschen in die Küche, spuckt alles aus, spült mehrmals ihren Mund mit Wasser.
Der Mann ruft: Wenn ich Bratwürstel essen will, dann mache ich mir Bratwürstel! Du bist so egoistisch, weißt du das?
Die Buben essen begeistert den Erdäpfelschmarren.
OK. Bauchfleck. Ziel grandios verfehlt. Die Nerven scheinen auf beiden Seiten irgendwie blank zu liegen und ich bin jetzt einfach nur noch grantig. Ich mache mir Sorgen um unsere Zukunft, versuche, etwas richtig zu machen – und ich bin egoistisch? Ich schnappe mir meinen Hund und gehe in den Wald. Der Appetit auf den Nachtisch, den ich vorbereitet habe, ist mir gründlich vergangen. 
Mir haben sie sehr gut geschmeckt, die Würstel, by the way …

Ein Nachmittag bei der eigenen Mama tut sein Gutes, ich heule ihr von meiner intoleranten Familie vor, wir trinken Kaffee und essen Nussstrudel.

Abends koche ich Dinkel-Gemüse-Suppe. Suppen machen friedlich, fragt mich nicht, wie – sie tun es einfach. Das Rezept bekommt ihr!

Als alle im Bett sind, gebe ich etwas Mango-Maracuja-Mus (eine Mango in Stücke schneiden, etwas Maracujamus und einen Teelöffel Vanillezucker dazugeben und alles grob pürieren) in eine Schale, schneide eine Orange in Stücke und gebe sie auf das Mus. Darüber streue ich dunkle Schokolade … ein schöner Abschluss meines VEGANUARY. Ich denke – in Ruhe und Dankbarkeit – über das Vergangene nach. Und darüber, wie es weitergehen wird…



Nussstrudel vegan


Dieser Strudel schmeckt auch am zweiten, dritten, vierten Tag noch sehr gut! Eingewickelt in Frischhaltefolie und eventuell im Kühlschrank gelagert wird er über die Zeit nur noch besser. Er ist relativ wenig süß und passt hervorragend zur Kaffeejause am Nachmittag.

Zutaten für einen großen Strudel

Für den Teig
150 ml Dinkeldrink, lauwarm
10 g frische Hefe
75 g Zucker
300 g glattes Weizenmehl
60 g vegane Butter
1 Prise Salz

Für die Füllung
140 ml Dinkeldrink
1 Schuss Rum
90 g Zucker
250 g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Zimt

Zum Bestreichen
Dinkeldrink

Zum Bestreuen
Staubzucker

1. Für den Teig alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine einwiegen und mit dem Knethaken einige Minuten lang bei mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten, etwas weicheren Teig verkneten, der sich aber vom Schüsselrand löst. Abdecken und bei Zimmertemperatur etwa 90 Minuten gehen lassen, bis er das doppelte Volumen angenommen hat.
Für eine Overnight-Variante kalten Dinkeldrink verwenden, Teig kneten, abdecken, etwa 20 Minuten bei Raumtemperatur anspringen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen, 30 Minuten rasten lassen und dann weiterverarbeiten.

2. Für die Füllung den Dinkeldrink mit dem Rum erwärmen und den Zucker darin auflösen. Nüsse und Zimt zugeben, einmal durchrühren und vom Herd nehmen. Überkühlen lassen.

3. Den Teig auf der gut bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und dann rechteckig ausrollen auf eine Größe von etwa 30 x 45 cm (oder auch kleiner, wenn der Striezel höher, dafür kürzer werden soll).

4. Die Fülle auf dem Teig verstreichen, dabei rundherum einen Rand von 1 – 2 cm frei lassen.

5. Den Strudel eng einrollen. Die Enden gut zusammendrücken und dann nach unten einschlagen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech heben und abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

6. Währenddessen das Backrohr auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

7. Den Strudel mit Dinkeldrink bestreichen und an der Oberseite einige Male einstechen, damit die heiße Luft entweichen kann. Ansonsten kann es passieren, dass der Strudel aufreißt.

8. Etwa 1 Stunde backen, dabei noch einige Male mit Dinkeldrink bestreichen.

9. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.


Abgewandelt nach einem Rezept von Surdham Göb / Katharina Seiser.

15 Kommentare:

  1. Mmmmhhh... Irgendwo in den Tiefen meines virenverseuchten Laptops existiert ein Fake-Mozzarella-Rezept. Im rohen Zustand hat er niemanden begeistert, aber als Pizzabelag war er der Knüller. Hauptbestandteile...mmmhhh... Glaub's Cashews und Hefeflocken. *grübel*... Wenn ich es wieder finde, schicke ich es dir zu.

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  2. Ich bin sehr gespannt, wie dein Fazit ausfällt über diesen Januar mit etwas Abstand - aber ganz ehrlich: ich hätte mir für dich von Seiten deiner Familie mehr Unterstützung gewünscht. Sie wissen ja ganz genau, warum du dich diesem Experiment unterziehst - und das hat nun nix mit Egoismus zu tun, sondern schielt auf die Zukunft der Welt eurer Kind...

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    1. Genauso ist auch mein Blick darauf ... Aber beim (gewohnten) Essen, so scheint's, hört der Spaß schnell einmal auf ... :-/
      Danke für deine Zeilen, alles Liebe!

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  3. Hey, du hast durchgehalten und dein Ding durchgezogen, das finde ich toll und überhaupt nicht egoistisch, wo du doch oft sowieso doppelt gekocht hast! Dass es mit Kindern schwieriger sein kann, leuchtet mir ja noch ein...
    Bin auch gespannt auf dein Fazit. Die Sache mit dem Käse ist irgendwie ein Desaster ;-) aber besser "richtigen" Käse zu essen als auf den Genuss zu verzichten, finde ich. Bin trotzdem gespannt auf eine gute vegane Alternative!
    lg

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    1. Ich finde ja, dass die angebotenen Käse-Alternativen um Welten besser sind als noch vor fünf Jahren - und erst die Auswahl!
      Dennoch war am 1. Februar meine erste nicht mehr vegane Tat ein Biss in richtig guten Käse :-)))
      Alles Liebe!

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  4. Liebe Maria, soo gerne habe ich auch wieder hier mitgelesen. Bei dem Mozzarella Disaster musste ich ja schmunzeln - das habe ich nämlich auch schon hinter mir. Die Flohsamenvarinate fand ich echt nicht zumutbar - sagen wir es mal so. Mit welcher ich wirklich gute Erfahrunge gemacht habe - ist die von "Eat-this". Wichtig ist dabei ein gutes Agaragar, das nicht zu fischig schmeckt. Wir mögen diesen wirklich ganz gern, wobei ich klar sagen muss, dass ein "echter" (BioBüffel)- Mozzarella einfach auch gut ist. Ich koche oft und gerne vegan, aber bei manchen Produkten finde ich einfach das "Original" unerreicht z.B eben Käse und wenn man den nicht kiloweise "verbrät" und ihn regional oder in Bioqualität besorgt, kann ich das auch gut mit meinem Gewissen vereinbaren. Auch für Schlagsahne als solche finde ich Ersatz wie Aquafaba einfach nicht befriedigend (Ausnahme: Im Mousee au Chocolat!) Aber zum Apfelkuchen, auf der Schoki... - bitte mit Sahne und nicht mit Kichererbsenbrühe ;-) Freue mich auf all die angekündigten veganen Highlights deines Januars! Herzlich, Hannah

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    1. Danke für deine Zeilen, liebe Hannah! Ich freu mich, dass du gern mitgelesen hast :-)
      Der Mozzarella von Eat this steht ganz oben auf meiner Liste - ihr erfahrt es dann, wie's mir ergangen ist ... Ich bleib dran ;-)))
      Liebe Grüße!

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  5. Vegane Kässpatzen und ich war für ewig traumatisiert. Aber wem's schmeckt...ich habe jedenfalls ein Problem mit Verzichtideologien, da reichen mir schon die Weltreligionen.

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    1. Ja, das ist glaub ich das Hauptproblem, das viele mit dem Wort "vegan" haben und das der Veganismus ganz grundsätzlich hat - dass automatisch das Gefühl aufkommt, man müsse etwas hergeben oder auf etwas verzichten ... Dabei ist alles eine Frage der Gewohnheit, mehr nicht! So zumindest hab ich's empfunden ...
      Liebe Grüße!!!

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  6. Es ist nicht einfach, sein Ding durchzuziehen, wenn die Familie nicht mitspielt. Deshalb Hut ab, liebe Maria, dass du es geschafft hast. Und viele Leckereien wie Hirsebrei oder Polenta haben mir direkt Appetit gemacht.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Danke liebe Sigrid ... Ich freu mich über deine Unterstützung :-)))
      Liebe Grüße!

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  7. Chapeau vor Deinem Durchhaltevermögen trotz Gegenwind! Das macht es sehr viel schwerer! Ich lebe mit Mann und zwei erwachsenen Söhnen und streng vegan ist seit Ende letzten Jahres nur der jüngere Sohn. Mir fällt das gar nicht so schwer, weil mir Fleisch bzw. Wurst noch nie abgegangen ist - bei Butter, Milchprodukten und Eiern wird es schon schwieriger, aber ich seh es jetzt mal als eine Reise, wo man viel probiert, was man noch nicht kennt. Und mein Ziel lautet derzeit auch nicht, dass ich 100% vegan lebe, sondern dass der Konsum von tierischen Produkten die Ausnahme ist und nicht die Regel ist. Dass mein Mann da so mitmacht, hat mich eigentlich erstaunt, denn er war bislang ein ziemlich konventioneller (Fleisch-)Esser. Ein Teil der Aufgeschlossenheit liegt sicher an seiner neuerlichen Lektüre des Buch "Der Ernährungskompass" von Bas Kast. Das war sicher der Grund den vielen Hülsenfrüchten, die da plötzlich am Tisch standen, eine Chance zu geben. Der ältere Sohn hat auch schon mal Schinken oder Butter vermisst, aber nicht beleidigt oder mit Protest reagiert. Bin selber gespannt, wie das weiter geht!
    Alles Liebe für Dich und Deine Familie, vegan oder nicht - mag ich Deinen Blog mit den interessanten Gedanken, Inspirationen und Rezepten sehr sehr gern!
    Liebe Grüße ovn Irmi E.
    PS: Auf den Nusstrudel und auch die von Dir noch angekündigten veganen Rezepte freu ich mich auch schon!

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    1. Liebe Irmi,
      ich danke dir so für deine lieben Zeilen und dass du mich an deinem Ernährungsalltag mit deinen drei Männern teilhaben lässt. Ich finde, ihr macht es genau richtig und es ist toll, dass ihr euch Gedanken über eine gute und gesunde Ernährung macht.
      An der Zusammenstellung der Rezepte arbeite ich bereits! :-)
      Alles, alles Liebe!

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    2. PS: der Strudel hat (allerdings in einer Mohnversion - gleiche Menge geriebener Mohn statt Nüsse) auf Anhieb super funktioniert und allen bestens geschmeckt ... nochmal DANKE!

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