Freitag, 27. November 2020

#wirrettenwaszurettenist: Suppen!


2000 Schilling! 2000 Schilling gaben meine Eltern regelmäßig aus, wenn wir alle paar Monate zum Großeinkauf in die Landeshauptstadt fuhren, nach Linz. Wenn sich damals, in meiner Kindheit, die Tür zum Großmarkt öffnete, war das für mich der Eintritt ins Schlaraffenland. Nichts, was es dort nicht gab. Interessiert und staunend klapperten wir die Gänge ab, die Einkaufsliste wurde akkurat abgehakt, Unmengen an Lebensmitteln landeten im überdimensionalen Wagen. Irgendwann erreichten wir dann die Kassa, die Abfertigung dauerte ewig. Zeile um Zeile druckte sich auf den schmalen, langen Zettel, der immer länger und länger wurde und schließlich: die Verlautbarung der zu zahlenden Summe. 2000 Schilling! Was für ein Betrag das für mich damals war – unerreichbar, riesengroß. Und der Kofferraum war stets randvoll.

Mittwoch, 25. November 2020

Katharina, hilf!


Der heutige Gedenktag der Heiligen Katharina markiert traditionell in vielen Familien den Beginn der Weihnachtsbäckerei. Das ist zum einen nachvollziehbar, denn Katharina ist – unter anderem – eine Schutzpatronin der Bäcker. Außerdem der Ehefrauen. Also auch der backenden Ehefrauen und das wiederum interpretiere ich als Freifahrtschein für exzessives Keksebacken (nur, falls ihr eine Argumentationshilfe braucht für nörgelnde Ehemänner oder so …).

Samstag, 21. November 2020

Der Superheld in dir


Da sind wir also wieder – im Distance Learning. Oder eher doch nicht… Das Minimädel gehört nämlich zu jenen 15 % der Kinder, die auch jetzt im Lockdown in die Schule gehen, weil es betreuungstechnisch anders nicht geht. Ich will jetzt gar nicht lamentieren – sondern positiv bleiben. Es wird vorübergehen. Außerdem: Ihr gefällt es – und mir erspart es die Gefahr einer posthomeschoolischen Belastungsstörung (was für ein Wort – entdeckt bei Maximilian Buddenbohm).

Mittwoch, 4. November 2020

And the winner is …


Hey ihr Lieben, jetzt ist es soweit. Trommelwirbel! Das Minimädel hat heute Nachmittag die drei Gewinner meiner kleinen Verlosung der Quarantäne-Kochbücher aus dem Glückstopf (also eigentlich aus der Glücksmilchkanne) gezogen …. Gerade richtig zum Beginn des zweiten Lockdowns hier in Österreich – wer hätte das gedacht.