Freitag, 1. März 2019

Ich wollt, ich wär keine Zitrone


Zumindest keine Meyer. Dann wär ich nämlich einsam, einsam und allein. Eine einzige Meyer-Zitrone in meinem Biokistl? Echt jetzt? Immerhin: Die Meyerin hat es drauf, sich wichtig zu machen. Willst du was gelten, mach dich selten – voll verinnerlicht. Was ich überlegt hab, was ich mit dieser Kostbarkeit anstellen soll! Dieser Pudding hier ist es geworden – und ich schwöre: Er ist einer Zitronengöttin würdig.



Lieblingszitronenpudding

Schaut doch zuerst einmal bei Katha vorbei. Schon vor Jahren hat sie eine Rezeptesammlung veröffentlicht und allerhand Informatives zur Zitronengöttin zusammengetragen. Auch den Meyer Lemon Pudding habe ich bei ihr entdeckt. Am besten schmeckt er mir lauwarm – einfach göttlich!

Zutaten für 2 Portionen

Für den Pudding
200 ml Milch
50 g Zucker
15 g Maisstärke
1 Dotter
abgeriebene Schale von 1 Meyer-Zitrone
1 Prise Salz
Saft von 1 Meyer-Zitrone
1 EL weiche Butter

Zum Anrichten
1 Orange

1. In einem Topf Milch mit Zucker, Maisstärke, Dotter, Zitronenschale und Salz glattrühren und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dabei stetig rühren.

2. Sobald die Masse eingedickt ist, vom Herd nehmen. Zitronensaft und Butter dazugeben und unterrühren.

3. Den heißen Pudding in Gläser füllen.

4. Die Orange filetieren und die Orangenfilets auf den Pudding geben.


Tipp: Der Pudding lässt sich aber auch gut im Vorhinein zubereiten. Nachdem der Pudding in die Gläser abgefüllt ist, deckt man ihn ab und lässt ihn bei Zimmertemperatur einige Stunden fest werden. Die Orangenfilets kommen erst vor dem Servieren drauf.
Dauert es länger, bis der Pudding genossen wird, stellt man ihn am besten in den Kühlschrank. Allerdings sollte man ihn dann einige Zeit vor dem Verzehr herausnehmen, damit er wieder Zimmertemperatur annehmen kann.

Und noch ein Tipp: Meyer-Zitronen schmecken zarter und süßer als normale Zitronen und sind auch wesentlich weniger sauer. Sie lassen sich daher in den meisten Rezepten nicht einfach durch Zitronen ersetzen. Am nächsten kommt man dem Geschmack wohl durch eine Mischung aus Mandarine und Zitrone im Verhältnis 1:1 – probiert es aus, wenn ihr keine Meyerin zur Hand habt! (Was jetzt leicht sein kann, denn die kurze Meyer-Saison ist leider schon wieder vorbei …)

Nach einem Rezept von Nicole.

2 Kommentare:

  1. Das sieht wirklich gut aus :) Man kann mit Zitronen ja auch soviel machen, es ist unglaublich aber diese Frucht schmeckt einfach in jeder Variante gut. Muss sagen, dass ich einen Pudding mit Zitrone noch nicht gegessen habe. Auf jeden Fall ein cooles Rezept für den Food Blog :)

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    1. Danke liebe Mo :-)
      Ich war gerade drüben bei dir - gefällt mir :-)
      Alles Liebe!

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Über Kommentare freue ich mich immer. Herzlichen Dank dafür!
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