Samstag, 23. März 2019

Selbst gekocht!


Gerade als ich die Kinder rufen wollte, um mit ihnen zu Mittag zu essen, kam der kleine Mann angerannt und sagte fröhlich:

Ich hab dir doch noch gar nicht gesagt, was ich heute zum Essen haben will!

Ähm … Naja … Ich glaub, dafür ist es jetzt eh schon zu spät, hm? Was hättest du dir denn gewünscht?
Sonntag, 17. März 2019

#wirrettenwaszurettenist: Muffins & Cupcakes zum fünften Geburtstag!


Irgendwo, irgendwann hab ich mal die Begründung aufgeschnappt, warum die Zeit umso rascher vergeht, je älter man wird: Das hat mit dem Stoffwechsel zu tun, der immer träger arbeitet – und wenn das Innere sich verlangsamt, nimmt das Äußere – gefühlt – an Fahrt auf. Deshalb lassen sich auch Fliegen mit ihrem äußerst rasanten Stoffwechsel so schwer erwischen – die Hand die auf sie niederschlägt, kommt für die kleinen Viecher nämlich im Schneckentempo daher. Alle Zeit der Welt also, um, ha!, die Fliege zu machen. Derselbe Mechanismus, nur eben umgekehrt. Oder so.

Donnerstag, 7. März 2019

Konsumkram


Da lässt sich doch immer wieder ganz hervorragend der Kopf schütteln, wenn man beim Friseur durch die Zeitschriften blättert:
Montag, 4. März 2019

Besorgt euch Antifel!


Antifel stand da auf einem kleinen, gelben Zettel, der am Kühlschrank klebte. Mein Vater wird sich gedacht haben, Antifel ist aus, als er zur Arbeit ging, und ein Winter ohne Antifel ist fad. So hinterließ er uns, zuallererst natürlich meiner Mutter, diese Nachricht, knackig, kurz, präzise: Antifel. Besorgt Antifel. Es soll Antifel da sein, wenn ich wieder Zuhause bin. 
Freitag, 1. März 2019

Ich wollt, ich wär keine Zitrone


Zumindest keine Meyer. Dann wär ich nämlich einsam, einsam und allein. Eine einzige Meyer-Zitrone in meinem Biokistl? Echt jetzt? Immerhin: Die Meyerin hat es drauf, sich wichtig zu machen. Willst du was gelten, mach dich selten – voll verinnerlicht. Was ich überlegt hab, was ich mit dieser Kostbarkeit anstellen soll! Dieser Pudding hier ist es geworden – und ich schwöre: Er ist einer Zitronengöttin würdig.
Dienstag, 26. Februar 2019

Oder 12.


Die 12 kurzen Lektionen über Fleisch und die Welt – jeder sollte sie kennen, so wichtig sind sie. Nach den ersten beiden Lektionen präsentiere ich euch also hier noch den Rest. Ohne weitere Worte. Aber mit Rezept.

Sonntag, 17. Februar 2019

Schreimutter


Gestern, ja gestern. Da war wieder einmal so ein Tag. Viel zu viel hatte ich mir vorgenommen und die Kinder, die haben die geistige Abwesenheit ihrer Mama ganz hervorragend für eigene Projekte genutzt: Da wurde umgeschüttet und Unordnung gemacht, das Bad unter Wasser gesetzt und der Esstisch mit dem Kindermesser angesägt, es wurden Wände bemalt und ganze Tafeln Kochschokolade gefladert und …. Und gerade als das Käferlein dazu ansetzte, voller Begeisterung mit einer offenen Saftflasche über die neue Couch zu spritzen: Da wurde es mir zu viel. Ich habe geschrien. Aus vollem Hals. Haben denn hier alle den Verstand verloren??? Das Käferlein stand wie versteinert da und starrte mich an, der kleine Mann versteckte sich hinter dem Vorhang, das Minimädel stahl sich leise davon. Ich weiß, man soll nicht schreien. Und tatsächlich schreie ich nicht oft. Aber wenn, dann richtig.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Liebeslied


Ein kleiner, quadratischer Zettel, mit lilafarbenen Worten beschrieben. Tief empfundene Zeilen, eine Erinnerung an vergangene Tage. Momente blitzen auf. Ein Liebeslied, sorgsam aufbewahrt im Dunkel vergilbender Buchseiten, unverhofft wiederentdeckt und zu neuem Leben erweckt. Hier, jetzt.

Dienstag, 12. Februar 2019

Ich erteil euch eine Lektion. Oder zwei.


Kennt ihr die 10 Regeln? Die 10 Regeln der DGE? Jaja, ich weiß. Uuuaaahhhh …. Aber bleibt doch da. Es gibt Neues zu berichten.
Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für eine vollwertige und gesunde Ernährungsweise wurden aktualisiert und überarbeitet und in ein neues Darstellungskonzept gekleidet. Nun bin ich nicht wirklich ein Fan von Regelwerken und Do’s and Dont’s, wenn es um das komplexe Thema der Ernährung geht, aber so ganz grundsätzlich, das muss ich sagen, hat sie recht, die DGE. Würden wir uns alle so ernähren – pflanzenbasiert, abwechslungsreich, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit – dann wäre alles gut. Oder zumindest vieles besser. Allein – wenn ich mir bewusstmache, wo wir derzeit stehen, macht sich ein diffuses Ohnmachtsgefühl in mir breit. Muss ich mir nur die Empfehlung zum Fleischkonsum anschauen:

Donnerstag, 7. Februar 2019

#wirrettenwaszurettenist: Essen zum Mitnehmen!


Wir retten wieder und ich bin dabei, juchhu! Dieses Mal geht es um Essen zum Mitnehmen und angesichts des mittlerweile schon überbordenden Take away-Angebots im Supermarkt ist es dringend an der Zeit, dieses Thema aufzugreifen.

Samstag, 19. Januar 2019

Abschied mit Bauernbrot


Das wäre schön, würden jetzt einige von euch mit aufgerissenen Augen, schmerzverzerrtem Gesicht und angehaltenem Atem vor dem Bildschirm sitzen, Neeeein! rufend und zum Himmel flehend, es würde jetzt bitte bitte nicht das kommen, was so augenscheinlich ist. Es wäre schön, weil ich dann wüsste, dass mein Blog euch fehlen würde, ich euch fehlen würde und meine Geschichten: Wenn ICH mich verabschieden würde. Aber nein. So ist es nicht. Ich bleibe. Meine Küchenmaschine hingegen, die ist gegangen.
Mittwoch, 16. Januar 2019

Winterwunderland


In dicken Flocken fällt der Schnee vom Himmel. Es ist ein Wunderland, das mich da ins Freie lockt. Ein Land der Stille, weil der Schnee alle Geräusche verschluckt, weil keine Autos mehr fahren, weil viele lieber zuhause bleiben. Ein Land der Freiheit, wo mir die Juchitzer meiner Kinder die Seele wärmen, wenn wir auf dem Schlitten den Hügel hinunter sausen. Ein Land der Geborgenheit, dieses watteweiche Paradies: Hand in Hand lassen wir uns fallen – und die Welt fängt uns auf.
Freitag, 4. Januar 2019

Happy New Year!


Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.
Hugo von Hofmannsthal

Puh, 2019. Stürmisch hat das neue Jahr begonnen und ich habe das Gefühl, dass es erst einmal so weitergeht. So manches Abgehakte steht plötzlich wieder auf Anfang, das reibt an mir, macht mich unruhig, schiebt Fragezeichen in den Raum. Mitten in diese Stimmung hinein habe ich den ersten Croquembouche meines Lebens gebaut, eine prächtige Pyramide aus cremegefüllten Brandteigkrapferln, deren Zubereitung zwar nicht schwierig, aber doch ein wenig aufwändig ist. Ich stelle mir vor, wie ich, auf Legomännchengröße zusammengeschrumpft, diesen köstlichen Berg aus Krachgebäck bezwinge, Stück für Stück mich hochkämpfe, aus den Steinen auf meiner Lebensspur einen Weg mir staple bis nach oben. Dann ist Stille und meine Wünsche werden wahr.