Mittwoch, 14. November 2018

Blood? Oh, gosh no!


Nun also. Das Minimädel ist auf den Halloween-Zug aufgesprungen. Lange Zeit hat er ja nicht wirklich ernsthaft Halt gemacht bei uns im Ort, aber seit zwei, drei Jahren ist das Interesse der hiesigen Kinder spürbar erwacht. Mein Mädchen verkleidete sich als schwarze Katze – und kam immer von links. Schwatzte sogar der Volksschuldirektorin eine Mandarine ab. Und teilte ihren Süßigkeitenschatz artig und aus freien Stücken mit ihren daheimgebliebenen Brüdern. Katzenschmatz! Nun mag man diesen neuen Sitten gegenüberstehen, wie man will – wenn mein Minimädel eine Gaudi hat, dann ist es gut.


Als Halloween-Nachlese gibt es heute Salat für euch. Halloween-Salat. Vegetarisch, dafür mit Blutorangen. Und mit rübenblutbespritzten Walnuss-Kleinhirnen. Hat sich schließlich auch schon unter den Vampiren herumgesprochen, dass richtiges Blut schlecht für den Cholesterinspiegel ist.



Halloween-Salat

In einer Zeitschrift entdeckte ich vor schon längerer Zeit eine Anleitung, um Walnüsse mit Raunasaft tiefrot zu färben. Das hätte doch gut gepasst für diesen Salat! Ich hab mir das auch irgendwo aufgeschrieben, aber fragt mich bitte nicht mehr, wo. Und fragt mich nicht mehr, wie das ging. Schade, aber auch kein Weltuntergang. Ihr macht es einfach so wie ich und bespritzt eure Walnussgehirne mit Blutorangendressing!
Wer es noch feiner mag, karamellisiert die Walnüsse, beispielsweise nach dieser Anleitung von Hrn. Grün.

Zutaten für 2 – 3 Portionen

Für den Salat
1 Rote Rübe
1 Fenchelknolle
2 Blutorangen
1 Handvoll rote Trauben
1 Handvoll schöne Walnusshälften
½ Kopf Radicchio

Für das Dressing
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Ahornsirup

Zum Dekorieren
ein paar Himbeeren (frische Herbsthimbeeren oder sonst tiefgekühlte)
1 kleine Chioggia-Rübe
frischer Parmesan
Pfeffer aus der Mühle

1. Die rote Rübe schälen und grob reiben. Fenchel zuputzen und in feine Scheiben hobeln. Die Blutorangen filetieren, dabei den Saft auffangen. Trauben halbieren und gegebenenfalls entkernen.

2. Den aufgefangenen Blutorangensaft mit den restlichen Dressing-Zutaten verrühren.

3. Das Dressing über die vorbereiteten Salatzutaten gießen, die Walnusshälften dazu geben und alles vorsichtig mischen.

4. Etwa 1 Stunde kühl durchziehen lassen.

5. Radicchiosalat waschen, trockenschleudern und in Stücke reißen. Kurz unter den Salat mischen.

6. Salat auf Tellern anrichten.

7. Die Chioggia-Rübe schälen und in feine Scheiben hobeln.

8. Salat mit Chioggia-Rüben und Himbeeren dekorieren und Parmesan darüber hobeln. Noch eine Runde mit der Pfeffermühle – fertig.

Kommentare:

  1. Oh ja, so gefällt mir Halloween-Essen! Lauter Zutaten, die ich liebe. So geht Salat auch um diese Jahreszeit sehr gut.

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  2. Ich dachte Blutorangen gibt es erst ab ca. Januar.... Halloween so lange hinausziehen? Und für die roten Walnüsse braucht es auch kein Blut, sondern das hier: https://fructus.ch/wp-content/uploads/2016/11/2012-OsdJ-Rote-Gublernuss.pdf
    Gruss Bea

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    1. Nicht in die Länge ziehen, Bea, wozu auch? :-)
      Die roten Walnüsse kenne ich, letztes Jahr hatte ich das Glück, dass mir die Mama vom Minimädel ein kleines Sackerl davon überreicht hat - sehr hübsch, sehr gut :-)
      Es stimmt, dass sie auch gut in den Salat passen würden, ich finde aber auch meine Version ganz ok ;-)

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  3. Wenn ich deinen leckeren Salat an Halloween serviert bekäme, würde ich sofort ein großer Fan davon werden. Versprochen!!!
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Jaaaa, so ein riesen Fan bin ich auch nicht, aber ich kann mich eh nicht dagegen wehren ;-)
      Alles Liebe!

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  4. Ach ja Halloween - ich seh´s ja auch sehr gern wenn meine Kinder Spaß haben, und das hatten sie an Halloween definitiv, aber diese Tonnen an Junk Sweets - hmmm - die dann eh nicht gegessen werden (dürfen) - irgendwie dann doch auch serh viel Verschwendung... naja.
    Dein Rezept hingegen ist da eine willkommene Abwechslung und strotzt nur so vor Vitaminen :-)
    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Liebe Lisa, ja, das stimmt, wobei sich die Menge an Süßigkeiten beim Minimädel in Grenzen gehalten hat ... Und immerhin waren ja auch ein paar Mandarinen dabei ;-))))
      Alles Liebe!

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  5. Her mit Hirn und Blut, es schaut zuuu köstlich aus ;-) Ich mag Halloween, wie es bei uns "gefeiert" wird gar nicht, die ursprüngliche Idee ist gut. Wir haben es heuer ein bisschen ursprünglicher gemacht und haben nach der Halloween-Jause eine Fackelwanderung gemacht. Aber mir war es einfach zu riskant bei den Nachbarn Ü70 mit den Monstern aufzutauchen... glg Uli

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