Donnerstag, 3. Juli 2014

Fett macht Fro ... Yo


Sie (stolz und triumphierend): Diese Kekse sind 100 % fettfrei!
Darauf er (und das denkt er sich nur, sehr bezeichnend): Und zu 99 % geschmacksfrei …

An diesen Uralt-Cartoon denke ich immer, wenn ich irgendwo lese, sehe oder höre: LOW FAT.

Ich mag kein low fat. Ich mag noch nicht mal teilentrahmt. Das hat mehrere Gründe, der (fehlende) Geschmack ist einer davon. Es sind aber auch die Dinge, die bei vielen Lebensmitteln dazu gegeben werden (müssen), wenn etwas so Wesentliches wie Fett weggenommen wird: Füllstoffe, Verdickungsmittel, Extrasüße, Aromen. Dann lieber die Vollfett-Version, mit allem, was (natürlicherweise) dazu gehört und ja, dazu zählt halt auch die pralle Fülle an Kalorien, die Fett eben so mit sich bringt.


Diese Einstellung gilt natürlich auch für mein derzeitiges Lieblings-Eis: Frozen Yogurt. Frozen Yogurt ist nicht neu, aber ich habe es erst jetzt so richtig für mich entdeckt. Allzu viele Rezepturen habe ich zwar noch nicht ausprobiert (dieses Grundrezept kann ich wärmstens empfehlen, ebenso wie mein Sauerklee-Eis oder dieses würzige mit Mango & Safran), aber es scheint sich bereits ein Liebling herauszukristallisieren, nämlich dieser hier:


Frozen Yogurt

Zutaten für 4 Portionen

350 g Vollmilchjoghurt
350 g Rahmjoghurt / Griechisches Joghurt mit 10 % Fett
150 g Feinkristallzucker

1. Vollmilchjoghurt und griechisches Joghurt mit dem Zucker gut vermischen.

2. Die Mischung in den Kühlschrank stellen und mindestens 1 Stunde gut durchkühlen lassen.

3. Vier Dessertschüsserl in den Tiefkühler stellen, damit das Eis später darin nicht so schnell schmilzt.

4. Die Joghurtmischung in der Eismaschine nach Anweisung gefrieren lassen, in den tiefgekühlten Schüsseln anrichten und sofort servieren.


Manche Eismaschinen-Hersteller empfehlen, das Eis nach dem Gefriervorgang noch für ca. 20 Minuten in den Tiefkühler zu geben, bevor es genossen wird.

Zusammen mit den Dessertschüsseln kann man auch einen Dressierbeutel mit gezackter Tülle vorab in den Tiefkühler legen, das fertige Eis dann blitzschnell einfüllen und in die Schüsseln dressieren.

Das Eis schmeckt mir pur oder mit frischen Früchten gekrönt am besten (eher nicht mit: Keksen, Gummizeugs, Marshmallows, Smarties, …).

Wer fettarmes oder fettfreies Joghurt verwenden möchte, sollte es vorher abtropfen lassen, um den Wassergehalt zu reduzieren und das Eis dadurch cremiger zu machen. Dafür hängt man ein Sieb über eine Schüssel, legt es mit einem sauberen Tuch aus, füllt das Joghurt hinein, faltet das Tuch locker über dem Joghurt zusammen und stellt das Ganze über Nacht in den Kühlschrank. 500 g Joghurt sollten dabei ungefähr 250 g abgetropftes Joghurt ergeben.

Kommentare:

  1. Endlich! Ja, Fett, bitte. :-) Ich kaufe neuerdings immer die Konditorsahne zum Backen, die hat 35 statt 30 % Fett. Und das schmeckt man.
    Eine Eismaschine habe ich leider nicht, aber man kann den Fozen Yoghurt sicher auch so machen.
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Hi Eva, ohne Eismaschine geht sicher auch, aber leider wird das Eis lang nicht so cremig ... Ich habe ja eine mit auswechselbaren Kühlakkus, die sind auch gar nicht so teuer.
      Und HA! Schlagobers in Österreich hat sogar 36 % Fett ;-)
      Liebe Grüße vom Mädel

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  2. Du sprichst mir aus der Seele...
    Ein leckeres Rezept :-)
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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  3. Light und fettvermindert..der Tod guten Geschmacks.
    ABER ich gestehe hin und wieder Coke Zero zu trinken...
    Bei Käse oder so verstehe ich aber keinen Spaß mit Magerversionen, da muss gscheit Fettgehalt sein!

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    1. Jeder braucht so seine kleinen Geheimnisse, oder?
      ;-) Liebe Grüße!

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    2. Jetzt ist es keines mehr, mein Laster ist offengelegt ggggg

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